Engagement für Medikamentenversorgung und Wirtschaft

© Sigmapharm/Wilke

Bernhard Wittmann (Sigmapharm) ist neuer Präsident der Pharmaverbandes PHARMIG. Er tritt für ein Stärkung der Branche und die Aufrechterhaltung der Medikamentenversorgung ein. 

Mit Dienstag ist Bernhard Wittmann, Geschäftsführer der Sigmapharm Arzneimittel GmbH, Präsident der PHARMIG, des Verbandes der pharmazeutischen Industrie Österreichs. Er folgt wie berichtet auf Ingo Raimon (Abbvie), der in den Ruhestand getreten ist. Wittmann ist bereits seit 2018 Vorstandsmitglied der PHARMIG und hat seit 2019 auch das Amt als Vizepräsident inne. Er steht nun in seiner neuen Funktion dem Verband bis zur Generalversammlung am 16. Mai vor, bei der turnusmäßig ein neuer Vorstand sowie ein neues Präsidium gewählt werden. 

Wittmann setzt sich dafür ein, dass ein breiter Zugang zu Medikamenten in Österreich gewährleistet bleibt. „Wir sehen seit Jahren einen zunehmenden Druck, der auf die Unternehmen, allen voran die in Österreich produzierenden pharmazeutischen Unternehmen, ausgeübt wird. Neben den Energie-, Lohn- und Materialkosten, die alle Unternehmen mehr denn je belasten, leidet die Pharmabranche speziell auch unter dem permanenten Preisdruck.“ Diese „toxische Mischung“ schade nicht nur der Wirtschaft und dem Standort Österreich, sie schade am Ende auch den Patient:innen: Wenn wichtige Medikamente zur breiten Versorgung, oder innovative Therapien aus der Forschung, nur noch eingeschränkt, oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr in Österreich verfügbar sind, steigen die Kosten im Gesundheitssystem erst recht an. „Daher sehen wir es als dringend geboten, dass die Politik die Bedeutung der pharmazeutischen Industrie als eine der Schlüsselbranchen anerkennt und hier entsprechende Unterstützung bietet. Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt bieten pharmazeutische Unternehmen sowohl eine Wachstumschance für den Standort als auch Lösungen für die Gesundheitsversorgung“, so der neue PHARMIG-Präsident. (rüm)