Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

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Neue Geschäftsführung bei Pharmakonzern 

Christine Bellina, gebürtige Kärntnerin und Pharmazeutin, ist neue Geschäftsführerin der InfectoPharm Niederlassung in Österreich. Mit 19 Jahren Erfahrung in Marketing und Vertrieb soll sie das Wachstum des hessischen Mittelständlers in Österreich insbesondere durch den Ausbau des pädiatrischen, dermatologischen und Hals-Nasen-Ohren-Produktportfolios und die Einführung der „consilium“-Servicemarke vorantreiben. Bellina hat zuvor bei Galapagos Biopharma und Alfasigma gearbeitet und löst Viktoria Sabathiel ab, die die Niederlassung seit 2017 aufgebaut hat und für InfectoPharm weiter tätig bleibt. 

Tirol stärkt Palliativversorgung 

Das Land startet eine Initiative zur Verbesserung der Palliativversorgung mit der Einrichtung einer Stiftungsprofessur an der Medizinischen Universität Innsbruck bis 2030 und daraus folgend die Schaffung eines Kompetenzzentrums für Palliativmedizin. Tirol investiert 700.000 Euro in die Professur, die als wissenschaftliche Grundlage für neue Versorgungsmodelle dienen und das bestehende Netzwerk ergänzen soll. Sie wird in das bestehende Palliativnetz Tirol integriert, das bereits Hospize und mobile Palliativteams umfasst und soll Forschung und Praxis verbinden. Ziel ist es, die Versorgung für eine alternde Bevölkerung und komplexe Krankheitsbilder zu optimieren. 

Illegale Fleischerei in Apotheke 

In Wien-Ottakring ist ein illegaler Fleischbetrieb aufgeflogen – in den Räumen einer ehemaligen Apotheke. Es ist bereits der zweite illegale Betrieb, der in diesem Jahr entdeckt wurde. Nach Angaben der Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien wurden rund 200 Kilogramm Fleisch sichergestellt. Entdeckt wurde das illegale Unternehmen bei einer Gewerbestreife des Einsatzteam Stadt Wien unter der Leitung der Gruppe Sofortmaßnahmen, gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) Wien. Im Betrieb sowie im dazugehörigen Kleintransporter wurden massive hygienische Mängel sowie arbeits- und betriebsrechtliche Verstöße festgestellt.  

Niederösterreich kämpft gegen K.O.-Tropfen 

Die landesweite Aktion „NÖ sagt Nein zu K.O.-Tropfen“ geht in die zweite Runde. Im Fokus steht dabei die Beratung zu den Gefahren von K.O.-Tropfen, aber auch 10.000 Testbänder werden verteilt, die den Wirkstoff GHB nachweisen. Darauf ist außerdem ein QR-Code zu finden, der zu einem Fünf-Schritte-Plan im Ernstfall führt. Die Kampagne wurde 2024 zum ersten Mal gestartet, seither wurden über 8.700 Testbänder verteilt. Hinter der Aktion stehen die Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die Landespolizeidirektion, die Jugend:info NÖ und das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen. (est/kagr/rüm/Agenturen)