Der Generika-Hersteller Sandoz investiert weiter in seinen Tiroler Standort in Kundl (Bezirk Kufstein). Für die Produktion eines neuen Antibiotikawirkstoffs wird die bestehende Anlage um rund zwölf Millionen Euro ausgebaut. Damit erhöht der Pharmakonzern seine jährliche Produktionsmenge um 200 Tonnen auf insgesamt 4.400 Tonnen. Der neue Wirkstoff zeichne sich durch seine hohe Wirksamkeit als Erstlinienbehandlung bei bakteriellen Infektionen – wie etwa Erkrankungen der Atemwege, des Magen-Darm-Trakts, der Harnwege oder der Haut – aus. Das Breitbandantibiotikum minimiere gleichzeitig das Risiko der Entwicklung antimikrobieller Resistenzen, teilte das Unternehmen mit.
Einer der Gründungsaktionäre will sich von einem milliardenschweren Aktienpaket am Pharmariesen Schweizer Novartis trennen. Die Sandoz-Familienstiftung bietet Investoren im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens 26,5 Millionen Aktien im Gesamtwert von drei Milliarden Dollar zum Kauf an. Das Paket entspricht 1,2 Prozent der Titel des Schweizer Unternehmens. Die Bank habe bereits für alle angebotenen Anteile Käufer gefunden. Novartis ging 1996 aus dem Zusammenschluss von Sandoz mit dem Pharma- und Chemiekonzern Ciba-Geigy hervor.
Mit mehr als 7.000 Mitgliedern ist der Berufsverband Österreichischer Psycholog:innen (BÖP) die größte und älteste Interessenvertretung von Psycholog:innen in Österreich. Alle vier Jahre werden die Gremien des Berufsverbandes neu gewählt – darunter auch der Vorstand und das Präsidium. A.o. Univ.-Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger wurde erneut in ihrem Amt als Präsidentin des BÖP bestätigt. Gemeinsam mit der Vizepräsidentin Mag. Christina M. Beran (Schriftführerin), die ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurde, und dem Vizepräsidenten a.o. Univ.-Prof. i.R. Dr. Anton-Rupert Laireiter (Kassier) bildet sie für die nächste Funktionsperiode das Präsidium des BÖP. Weitere Vorstandsmitglieder der neuen Funktionsperiode sind: Mag. Georg Hafner, MA, assoz. Prof. Mag. Dr. Stefan Höfer, Mag. Dr. Karin Kalteis und Mag. Dr. Daniela Renn.
Mehr als 445.000 Menschen sind in Österreich auf Jobsuche. Ein Arbeitgeber mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten ist das Rote Kreuz. Hier sind mehr als 11.000 Menschen hauptberuflich tätig. „Vom Pflegejob bis zum Rettungsdienst, von der Blutspende bis zu internationalen Hilfsprojekten – beim Roten Kreuz gibt es Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen“, erklärt Personal-Bereichsleiterin Renate Schleger. Die Jobsuche beim Roten Kreuz wird jetzt noch einfacher, dank neuer Funktionen des Jobfinders auf www.roteskreuz.at/jobs. (red)